Zu den Richtlinien für geprüfte und zertifizierte Fachbetriebe für naturnahes Grün – empfohlen von Bioland

Der Naturgartenverein und der Bioland-Verband (Naturgarten e.V. und Bioland e.V.) haben im Zuge ihrer Kooperation gemeinsame Richtlinien entwickelt, die seit August 2009 für alle „Fachbetriebe für Naturnahes Grün – empfohlen von Bioland“ verbindlich sind. Ein strenges Zertifizierungsverfahren (durchgeführt und überprüft durch abCert), das aus regelmäßigen Kontrollen und entsprechenden Prüfungen besteht, sichert die Einhaltung der Richtlinien.

Als eines der wenigen Planungsbüros arbeite ich nach diesen strengen Richtlinien. Die Firma Naturnahe Gärten ist Fachbetrieb für Naturnahes Grün im Bereich Planung!

Nach langjähriger Vorbereitung, persönlicher Eignungsprüfung und Überprüfung mehrerer meiner Projekte darf ich als Planerin die Bezeichnung „Fachbetrieb für naturnahes Grün – empfohlen von Bioland“ tragen.

Qualitätssiegel – Für Ihre Naturgartenplanung kann ich Ihnen ein eigenes Zertifikat anbieten: Nach einer Prüfung durch abCert und eine Prüfungskomitee kann auch Ihr Projekt als „Naturgarten – empfohlen von Bioland“ zertifiziert werden. Sie besitzen dann einen Naturgarten, der als „Naturgarten – empfohlen von Bioland“, gekennzeichnet werden darf. Somit haben Sie und Ihr Garten Vorbildcharakter für ökologisch wertvolle Konzepte und können als Multiplikator dienen.

Die Richtlinien für einen Fachbetrieb für Naturnahes Grün bestehen aus drei Teilen und können HIER unter diesem Link eingesehen werden.

Qualitätsmanagement in der Naturgartenplanung – wesentliche Kriterien der gemeinsamen Richtlinien:

  • Verwendung mindestens 66% biologisch-einheimischer Wildpflanzen
  • Keine Verwendung von problematischen, invasiven Pflanzenarten (nach Schwarzer Liste des Bundesamt für Naturschutz, BfN)
  • Keine Verwendung von Saatgut oder Pflanzen, die durch Kombinations-, Heterosis-, Hybrid-, Mutationszüchtung oder mit Hilfe der Gentechnik gezüchtet wurden.
  • Verwendung von Pflanzenbehandlungsmitteln, Düngern und Bodenverbesserungsmitteln entsprechend den aktuellen Bioland-Positiv-Listen
  • Verwendung von Naturstein aus Mitteleuropa – möglichst nah und regional – keine Steine aus Übersee
  • Verwendung von mitteleuropäischen Holzarten (z.B. Lärche, Eiche, Buche, Robinie, Douglasie, Edelkastanie) – keine Verwendung von Tropenhölzern
  • Konstruktiver Holzschutz! Verzicht auf Holzschutzmittel mit biozider Wirkung. Kein Kesseldruckimprägniertes Holz.
  • Keine Verwendung von PVC-haltigen Neumaterialien (Ausnahme: Sie sind dann erlaubt, wenn alternativ gar keine umweltfreundlichen Baumaterialien auf dem Markt verfügbar sind.)
  • Pflegebegleitung als obligatorische Serviceleistung, zur Betreuung und Begleitung der Entwicklung der naturnahen Gartenanlage
  • Erfüllung der fachlichen Qualifikation (Regelmäßige Fortbildungen)
  • Einhaltung der Naturschutzgesetze