Naturnahe Firmengelände

Das naturnah angelegte Firmengelände ist die „Grüne Visitenkarte“ Ihres Unternehmens!

Seit vielen Jahren stehe ich den unterschiedlcihsten Unternehmen beratend und planend zur Seite, wenn es um eine naturnahe, gleichzeitig aber auch repräsentative Gestaltung ihres Firmenareals geht.
Aus meiner Sicht muss sich Ökologie mit den besonderen Bedürfnissen der jeweiligen Unternehmen und deren Mitarbeitern sowie den finanziellen Möglichkeiten auf Augenhöhe treffen können.
Bis heute habe ich kein Gelände besichtigt, auf dem nicht eine schöne und auch ökologisch wertvolle Gestaltung möglich gewesen wäre.

Machen auch Sie mit – jeder Quadratmeter zählt!

Einführung ins Thema:

Firmenareale beherbergen oftmals viele ungenutzte Flächen, Restflächen und Baureserven. Zumeist lieblos gestaltete Flächen wechseln sich mit einfach nur ungepflegten Bereichen ab. Dazwischen befinden sich die klassischen pflegeintensiven Rasenflächen, die häufig gemäht werden müssen und somit in der Regel und gerade bei größeren Firmen einen nicht unerheblichen Kostenaufwand verursachen. Dabei gibt es eine interessante Alternative: Heimische Wildpflanzen!
Sie sind nicht nur unabdingbar für die heimische Fauna (Tierwelt), sondern auch besonders pflegearm (keinerlei Düngung und kein Pestizideinsatz, kaum Rückschnitt-Maßnahmen), da sie an unsere Böden und auch an unsere klimatischen Bedingungen seit Jahrhunderten sehr gut angepasst sind.
Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, dieses enorme Potential zu nutzen. Ich plane standortgerecht bzw. sorge für die Bedingungen, die unsere heimische Flora braucht, um sich wieder ansiedeln zu können. Letzteres ist vielen Pflanzen aus den verschiedensten Gründen ohne unser Zutun kaum mehr möglich.
Wichtig ist mir aber auch, bei meiner Arbeit optische bzw. ästhetische Aspekte nicht außer Acht zu lassen. Wo auch immer möglich werden künstlerische Elemente integriert. Letztlich entsteht ein hochinteressantes Spannungsfeld zwischen der natürlichen Dynamik und der beruhigenden Harmonie unserer heimischen Wildblumen. Auf diese Weise ist es mir möglich, „Wohlfühl-Grünraum“ und „Natur-Erlebnis-Raum“ kreativ miteinander zu verknüpfen.

HIER gibt es weitere Informationen zum nationalen Projekt „Naturnahe Firmengelände“ – bitte klicken!

UND HIER
aktueller Artikel ab Seite 100 in Ausgabe 01/2015 der Zeitschrift „FORUM Nachhaltiges Wirtschaften“ ein Artikel zum Thema

Kärcher GmbH & Co KG, Winnenden, 2010

Der Weltmarktführer für Reinigungstechnik erweitert seinen Firmensitz in Winnenden. Im Zuge dessen habe ich in mehreren Bauabschnitten und in Kooperation mit Volker Kranz,Diplom-Permakulturdesigner und Mitinhaber der Firma baumrausch gbr (Bremen) das neue Außengelände ökologisch gestaltet. Herzstück der Außenanlage ist hier der repräsentative Innenhof. Dort wachsen in Zukunft die für diese Region typischen Pflanzen-Gesellschaften trockenwarmer Standorte Baden-Württembergs. Meine Pflanzplanung orientiert sich hier also auch an den natürlichen Vergesellschaftungen der nahe liegenden Naturschutzgebiete, wie das „Obere Zipfelbachtal“ (Literatur: Gleichnamiges Buch herausgegeben von der Nabu-Ortsgruppe Winnenden), das Naturschutzgebiet „Unteres Remstal“ und auch an Teilgebieten des Neckartales, wo sogar noch Reste von Flaumeichenwäldern (Quercus pubescens) existieren. Diese gedeihen auf strukturreichen Böden, die wir durch „Upcycling“ des Baustellen-Aushubs nachempfinden. Des Weiteren recyclen wir beim Bau unserer bizarren Naturlandschaft aus Verwerfungen und Abbruchkanten Muschelkalkblöcke, die der vor Ort tätige Tiefbauer (Firma Leonhard Weiss, Satteldorf) auf einer anderen Großbaustelle und Firmenerweiterung (Porsche, Weissach) ausbauen muss. Als zusätzliches Highlight konnten wir riesige Muschelkalkfelsen, die wir bei unseren Recherchen für dieses Projekt in einem nahem Steinbruch entdeckt hatten, besorgen und einbauen lassen. Jetzt umgeben diese zum Teil schon verwitterten und mit Moosen und anderen Pflanzen bewachsenen Felsen die Terrasse des Innenhofs wie mächtige Paravents. Ein toller Blickfang in dieser hochwertigen Grünanlage.

Fotoalben zu diesem Projekt finden Sie hier…

Bodan Großhandel für Naturkost GmbH, Überlingen 2013

Im Rahmen der Erweiterung des Firmengebäudes in Überlingen wurde die Böschungsbegrünung saniert.

Die Geschäftsleitung der BODAN GmbH entschied sich für die kostspieligste aber auch wertigste der von mir vorgeschlagenen Varianten. Eine Rohbodenbegrünung war hier wegen der äußeren Bedingungen sowieso unabdingbar. Nach Herstellung und Terrassierung der Böschung wurde die gesamte Fläche mit im Heudrusch-Verfahren gewonnenem Saatgut angesät. Der Heudrusch wurde auf artenreichen Spenderflächen im nahen Deggenhausertal gewonnen. Somit ist gewährleistet, dass der Aufwuchs genetisch dem in dieser Region entwickelten entspricht. Die Böschung befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase, die – da es sich um einen Magerstandort handelt – entsprechend lange brauchen wird. Ziel ist eine Wildblumenwiese, mit Wildblumen, die das in dieser Region vorhandene genetische Potential tragen – autochthoner geht es wohl kaum.
Es bleibt also spannend!

Weitere Firmen, für die ich u.a. planend und beratend tätig werden durfte:

Kneissler Brüniertechnik, Deggenhausertal

Bodan Naturkost, Überlingen

Kärcher GmbH & Co KG, Winnenden

Vaude Outdoor-Bekleidung, Tettnang

Bio-Hotel Mohren, Deggenhausertal

Porsche AG, Stuttgart-Zuffenhausen

IKEA, Deutschland

Ansorge, Singen

Flyeralarm, Würzburg