Tiergerechte Gestaltung

ist ein zukunftsorientiertes Gestaltungskonzept!
Wir müssen JETZT etwas tun!
Wir müssen JETZT unsere „Denke“, unser Leben verändern!
UND: Wir müssen unser Ändern leben!

Gebraucht ist heute mehr denn je eine Herangehensweise, bei der wir als Planer bedrohte Tierarten in den Vordergrund unserer planerischen Tätigkeit stellen.

Naturgartenplanung wird so zur hochdifferenzierten Lebensraum-Planung perfektioniert!

Schon immer ist es mir ein großes Anliegen gewesen, LEBENsRÄUME zu schaffen.
Differenzierte Gestaltungskonzepte sind die Basis meiner Arbeit.
Für die heimische Flora.
Für die heimische Fauna.
Und letztlich ja doch auch für uns Menschen!

Durch die an der TUM und der Uni Kassel durch Herrn Thomas Hauck und Herrn Wolfgang Weisser entwickelte Methode AAD (Animal Aided Design) fühle ich mich in den Zielen meiner Arbeit bestätigt. Auch Hauck und Weisser stellen ausgewählte Tierarten als sogenannte „Zielarten“ in den Vordergrund ihrer innovativen Methodik des Animal Aided Design (AAD). Die gewählte Zielart wird dabei u.a. durch die Analyse der Nahrungskette und weiterer kritischer Standortfaktoren zur Schirmart für eine ganze Artengemeinschaft.

AAD ist eine sehr konkrete Planungsstrategie für die Artenvielfalt.
Konkrete, differenzierte und zielorientierte Planung für eine höhere Biodiversität!

Hier überlässt es der Planer nicht mehr dem Zufall, ob und welche Arten sich in Grünräumen ansiedeln, sondern die Ansiedlung von Arten wird zu einem Hauptbestandteil der planerischen Tätigkeit, schon bei der Erstellung der Entwurfsplanung!

Diese neue Herangehensweise und Strategie ist in meinen Augen richtungsweisend und steht ihrem Wesen nach der Naturgartenplanung sehr nahe, wertet diese auf und rundet sie ab.

Für eine solch hochdifferenzierte Planung aber ist es zwingend notwendig, sich als Planer mit allen kritischen Standortfaktoren zu befassen.
Lebensphasen und Lebenszyklen der Zielarten sind die Planungsgrundlage, genauso wie Nahrung, Nistmöglichkeiten, Überwinterungsplätze und die benötigten Strukturen für von den Tieren benötigte Wegenetze.

Ein vielleicht etwas wissenschaftlich wirkender Ansatz, aber auch ein unglaublich spannender Ansatz!

Interesse an AAD?
Bitte lesen Sie hier weiter:

Uni Kassel über die Anwendung von AAD in der Freiraumplanung über das Forschungsprojekt

und hier

AAD – ANIMAL AIDED DESIGN – Thomas E. Hauck & Wolfgang W. Weisser (Broschüre über die Prinzipien des AAD)

 

Hier eines meiner Projekte, das durchaus beispielhaften Charakter für eine tiergerechte Gestaltung hat:


Naturstandort in der Nähe des Projekts


Idee wird Plan


Baustelle Innenhof – logistisch hoch anspruchsvoll!


Nachbau der natürlichen Abbruchkanten der Region


Pflanzplanung auf der Basis gebietsheimischer Arten


Blick in die Schluchten – Nachbildung der Abbruchkanten


Natürliche Schönheit der heimischen Artenvielfalt


Noch während der Bauzeit eingezogen – ein Bachstelzen-Pärchen!


Gebietsheimische, winterblühende Wildstaude


CI aufgenommen durch gelb blühende Arten               Futter satt –  Schnabel voll!


Ausblicke! Vom firmeneigenen Bistro in den Naturgarten des Innenhofs.


Hier darf  Wildes blühen!


Polygonatum multiflorum


Helleborus foetidus, eine Verwandte der Christrose hinter zarter Melica nutans


Bodendecker und Leitstauden am Bodengrund der Schluchten


Fast in Vergessenheit geraten: Die gebietsheimische Mispel!


Der unendliche Plan 🙂


Nicht rankende Altersform des Efeus mit dekorativer Melica ciliata


Obwohl der Innenhof rundum geschlossen ist, findet alles den Weg von oben hinein, was fliegen kann.

Mein Dank geht an unseren Auftraggeber, die Firma Kärcher GmbH & Co KG, die uns die Umsetzung dieses Projektes, das mittlerweile deutschlandweit Vorbildcharakter hat, überhaupt erst ermöglichte! Ich danke der Familie Kärcher, dem Vorstand und dem gesamten Entscheidergremium.