Wissenswertes

„Naturgärten zu gestalten ist für mich die Kunst, mit unseren heimischen Wildpflanzen, lebendige bunte Bilder nach dem Vorbild der Natur zu malen.“

Ich spiele mit der Natur, arbeite mit ihr, nicht gegen sie.

Elementares zur ökologischen Grünraumplanung und zur naturnahen Gartengestaltung

Ich plane mit heimischen Wildpflanzen, mit unserer natürlichen Flora!

Heimisch oder NICHT heimisch – das ist hier die Frage!?
Ob eine Pflanze als heimisch gilt oder nicht, ist in den Richtlinien für die Bioland-Fachbetriebe, die der Bioland-Verband in Zusammenarbeit mit dem deutschen Naturgarten-Verein ausgearbeitet hat, festgelegt.
Danach gelten diejenigen Pflanzen als heimisch, die im Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands mit I für „indigen“ oder A für „Archäöophyt“ gekennzeichnet sind.
Der Bildatlas wurde vom BfN (Bundesamt für Naturschutz) herausgegeben und ist im Ulmer-Verlag erschienen.

Mittlerweile befinden sich einige beliebte Gartenpflanzen auf der Schwarzen Liste der Invasiven Neophyten des BfN (Bundesamt für Naturschutz), darunter auch der wilde Schmetterlingsflieder (Buddleia). Besonders umter dem Aspekt des Klimawandels sollte man gut datrüber nachdenken, was man pflanzt. Besonders unter dme Aspekt des Klimawandels – inzwischen samen sich mediterrane Sträucher wie z.B. der Kirschlorbeer gerne aus und müssen dann mühsam wieder gejätet werden.
Aber keine Angst – es gibt viele wunderbare Alternativen!

Naturgarten-Anlagen sind nicht statisch, ja, sie können dies gar nicht sein, liegt es doch in dem ihnen eigenen Naturell, gerade dies nicht zu sein! Naturnah angelegte Flächen wandeln ihr Antlitz, gerade und besonders in den ersten Jahren ihres Bestehens.
Es ist an uns, Wandel nicht nur zu tolerieren sondern ihn liebevoll anzunehmen und zu begrüßen, zu akzeptieren und zu begreifen und sinnvoll pflegerisch zu begleiten… Veränderung als grundlegende Notwendigkeit für Weiterentwicklung…

Damit Ihre Gartenanlage gelingt, also nicht nur kurzfristig schön anzuschauen ist, sondern sich auch durch Langlebigkeit auszeichnet und noch dazu möglichst pflegearm ist, müssen einige grundsätzliche Dinge beachtet werden, ohne die zuvor Genanntes auf keinen Fall möglich sein wird.

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Auswahl der richtigen Pflanzen angepasst an die jeweiligen Standortbedingungen.

Auch der Boden und damit eine entsprechende Bodenvorbereitung spielt im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle und ist somit unabdingbar.

Das beste und teuerste Saatgut vermag keine Wunder zu vollbringen und die phantasievollste Pflanzplanung nutzt nichts, wenn die neuen zarten Pflänzchen in kürzester Zeit von alteingesessenen Unkräutern schlicht und ergreifend überwuchert werden.

Ich berate Sie hierzu gerne und direkt vor Ort, da die Gegebenheiten in jedem Garten, ja auf jeder einzelnen Grünfläche, andere Maßnahmen erfordern können.

Informationen über Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten finden Sie u.a. bei Wikipedia und auch in der gleichnamigen Literatur meines Kollegen Dr. Reinhard Witt aus München. Seine hervorragenden, informativen und oftmals aber auch humorvollen Bücher erhalten Sie über mich oder direkt in seinem eigenen, sehr empfehlenswerten Buchshop.

In unseren Regionen und Lebensräumen, ja in ganz Mitteleuropa, sind Mager- und Trockenstandorte natürlicherweise die Flächen mit der größten Artenvielfalt!

Leider sind eben genau sie in der freien Landschaft mittlerweile aus den verschiedensten Gründen sehr selten geworden.
Und dies ist übrigens auch mit ein Grund, warum fast niemand weiß, dass die Gleichung wie folgt lautet:
NährstoffARM + trocken = Hohe Artenvielfalt
Es gibt viele Argumente, Mager- und Trockenstandorte – wo immer möglich – neu zu schaffen!

All dies gilt natürlich gleichermaßen für Grünanlagen in allen Variantionen: Privatgärten, Wohnanlagen, Spielplätze, Schulhöfe, Kindergärten, sowie für Firmengelände und Gewerbegebiete und genauso auch für Öffentliches Grün sowie Straßenbegleitgrün.

Naturnah und fachtechnisch korrekt angelegte Naturgärten sind nicht nur ökologisch sinnvoll und damit im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig, sondern inzwischen doch auch zunehmend repräsentativ und zumeist auch kostengünstiger in der Pflege als konventionelle Garten- und Grünanlagen.
Des Weiteren bieten sie uns Menschen einen Erholungsraum, die Möglichkeit zum Entspannen, Erholen und Auftanken…

Meine Gestaltungskonzepte und Planungsarbeiten basieren stets auf ökologischen Grundsätzen, die sich mit meiner Ausbildung im Bereich der Permakultur vereinbaren lassen und die ich persönlich auch mit meinem Gewissen vereinbaren kann. Bestimmte Materialien und Pflanzen – im konventionellen Gartenbau meist leider immer noch unüberlegter Usus – werden von mir nicht verwendet. 

Sie erhalten somit eine konsequent ökologische Naturgarten-Planung!

Trauen Sie sich – rufen Sie mich an!

Meine Kundschaft ist weit verstreut in Baden-Württemberg, Hessen, Österreich und auch in der Schweiz zuhause. Sollte der Weg zu Ihnen für mich doch einmal zu weit sein, empfehle ich Ihnen gerne einen meiner sechs ebenfalls Bioland-Zertifizierten Fachbetriebs-Kollegen

Oder schauen Sie hier: Naturgarten-Fachbetriebe

Schon gewusst!?

Ohne Raupen keine Schmetterlinge! Viele Schmetterlingsraupen fressen nur einige wenige Wildpflanzenarten, manche Raupen sind sogar auf nur EINE EINZIGE ART spezialisiert. Stirbt diese Wildpflanze aus, wird es den dazugehörigen Schmetterling NIE MEHR geben!